Termin

Titel:
Symposium „Interludium. Produktionen von Zeit zwischen Literatur, Kunst und Musik“

Datum / Uhrzeit:
17.03.16 - 18.03.16   /  19:00 - 13:00



Beschreibung:

Singen Düfte? Sind Texte farbig? Kann Lyrik das Erzählen verweigern? Und vor allem: Haben diese Fragen einen Einfluss auf unser Zeitgefühl? Diesen Zusammenhängen widmet sich das Symposium „Interludium. Produktionen von Zeit zwischen Literatur, Kunst und Musik“ am 17. März im Salon des Amateurs, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten.
Fokus der Veranstaltung sind die narrativen sowie materiellen Interrelationen verschiedener Künste und die daraus resultierenden Produktionen von Zeit. Temporalitäten werden derzeit in den Kulturwissenschaften intensiv diskutiert, wobei die Stabilisierung von Zeit in Messung, Darstellung und Erleben (DFG-Schwerpunktprogramm „Ästhetische Eigenzeiten“) oder die „Pluritemporalität“ jedes historischen Moments große Beachtung erfuhr. Diese Veranstaltung möchte das Augenmerk explizit auf die materiellen und narrativen Modifikationen sowie Transformationen von Zeit legen, die durch die Wechselwirkungen verschiedener Künste entstehen.
In diesem Sinne befassen sich die geladenen Gäste am Abend des 17. März ab 19.00 im Salon des Amateurs in Vorträgen, Lesung und Diskussion mit der Zeitlichkeit in und zwischen verschiedenen Erzähldispositiven (vgl. Programm). Alle Gäste besitzen zudem nicht nur einen theoretisch oder wissenschaftlichen Zugang zum Zusammenspiel zwischen den Künsten, sondern erleben ihn auch in ihrer artistischen Praxis. Der österreichische Künstler Wolfgang Georgsdorf reflektiert die Neuorganisation von Raum und Zeit in „Synosmien“, den sequentiellen Geruchserzählungen, die seine digitale Duftorgel Smeller 2.0 zu produzieren erlaubt. Der Zeitlichkeit in einer äußerst materialaffinen und narratophoben Literatur nimmt sich der Zürcher Literaturwissenschaftler und Konzertflötist Thomas Strässle in seinem Vortrag über konkrete Poesie an. Wie sich Zeiten wandeln, führt der Berner Schriftsteller und Klagenfurt-Preisträger Michael Fehr in einer Lesung eigener Texte mit dem Titel „Metamorphosen“ vor.Am 18. März findet in den Räumen des GRK1678 ein Workshop mit den Referenten statt. Es handelt sich um eine interne Veranstaltung. In begründeten Fällen ist aber eine Teilnahme auch für externe Interessierte möglich. Es wird um Anmeldung bis zum Freitag, dem 5. März 2016, gebeten.

Organisation/Information

undefinedSergej Rickenbacher | „Materialität und Produktion“ (GRK 1678) | Tel.: +49 (0) 211/81-11805  Email: sergej.rickenbacher@uni-duesseldorf.de

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